Geschrieben von
Anthony
Die Yueju-Oper, auch Kantonesische Oper genannt, ist eine traditionelle chinesische Theaterform, die in Guangdong, Guangxiund unter kantonesischsprachigen Gemeinschaften weltweit.
Ursprung Foshan, es verbindet lokale Volksmusik mit verschiedenen Opernstilen.
Im Jahr 2009 wurde es von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt.
Die Ursprünge der kantonesischen Oper sind umstritten. Manche führen sie auf die südliche Song-Dynastie zurück, andere auf die Ming- oder Qing-Dynastien.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Musik weiter und integrierte Einflüsse aus anderen Opernformen und der Volksmusik.
Im 20. Jahrhundert übernahm es das westliche Theater und die westliche Musik und modernisierte seine Aufführungen.
Zu den bedeutenden Meilensteinen zählen die Gründung des Guangdong Cantonese Opera Institute im Jahr 1958 und seine Anerkennung als „Südliche Rote Bohne“ durch Ministerpräsident Zhou Enlai im Jahr 1956.
Die Aufführungen der kantonesischen Oper gliedern sich in vier Hauptelemente: Gesang, Schauspiel, Rezitation und Kampfkunst.
Beim Singen kommen einzigartige, auf Rollentypen basierende Gesangsstile zum Einsatz, darunter „Ping Hou“ (natürliche Stimme) und „Zi Hou“ (Falsett).
Beim Schauspiel, oder „Zuo Gong“, stehen Körperbewegungen wie Gesten, Schritte und die Bühnenpositionierung im Mittelpunkt.
Durch Rezitationen werden Handlung und Emotionen durch gesprochene Zeilen vermittelt, während in den Kampfkünsten kunstvolle Action-Sequenzen wie Schwertkampf und Fahnenschwenken demonstriert werden.
Die reichhaltigen und vielfältigen Aufführungstechniken sind ein Kennzeichen der anhaltenden kulturellen Bedeutung der kantonesischen Oper.
Die kantonesische Oper zeichnet sich durch aufwendiges Bühnen-Make-up, Kostüme und Requisiten aus, die ihre Aufführungen bereichern.
Das Make-up, „Zhuangshen“ genannt, variiert je nach Charaktertyp und greift traditionelle Gesichtsbemalungstechniken der Peking-Oper auf, passt sich jedoch gleichzeitig der modernen Ästhetik an.
Kostüme, oft mit aufwendigen Stickereien verziert, spielen eine bedeutende Rolle bei Bewegung und Performance und integrieren Techniken wie „Wasserärmel“ für dramatische Gesten.
Requisiten und Accessoires wie Kopfbedeckungen und Waffen sind sowohl für Kampfkunstvorführungen als auch für symbolisches Geschichtenerzählen von entscheidender Bedeutung.
Im Laufe der Zeit hat sich das Bühnenbild von einfachen Aufbauten zu einem Bühnenbild mit Licht-, Ton- und Bühneneffekten entwickelt, das dem Gesamterlebnis mehr Tiefe verleiht.
Das kantonesische Opernorchester, historisch „Pengmian“ genannt, war ursprünglich ein kleines Ensemble aus fünf Musikern, bekannt als „Wujiatou“.
Das Ensemble verfügte über Instrumente wie Erxian, Suona, Mondgitarre, Flöte, Becken und Trommeln.
Im Laufe der Zeit wurde das Orchester erweitert, um verschiedene Instrumente erweitert und die musikalischen Arrangements für Aufführungen und festliche Anlässe verfeinert.
Die kantonesische Oper umfasst zwei Haupttypen von Stücken: Mou (武, kriegerisch) und Man (文, gelehrt).
In den Mou-Stücken stehen Schlachten mit Figuren wie Generälen im Mittelpunkt, während die Man-Stücke anspruchsvoller sind und Gelehrte sowie komplexe Gefühlsausdrücke in den Vordergrund stellen.
Die Rollen in der kantonesischen Oper werden in vier Typen eingeteilt: Sang (Männerrollen), Daan (Frauenrollen), Zing (Rollen mit bemaltem Gesicht) und Cau (Clownrollen).
Jede Rolle verkörpert unterschiedliche Charakteristika: Sang porträtiert männliche Gelehrte oder Krieger, Daan tugendhafte Damen oder Krieger, Zing heroische oder bösartige Charaktere mit angemalten Gesichtern und Cau komische Figuren.
Die vier Leistungskategorien sind Singen, Schauspielkunst, rezitierenund Kampf, wobei jeweils der Schwerpunkt auf bestimmten Techniken zur Vermittlung von Emotionen und zum Geschichtenerzählen liegt.
Die Yueju-Oper stammt aus Nanxi und integrierte verschiedene regionale Musikstile. Sie entwickelte sich während der Ming- und Qing-Dynastien zu einer eigenständigen Opernform.
Im Jahr 2009 wurde die Yueju-Oper in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.
Bemerkenswerte Werke umfassen „Die violette Haarnadel“, „Die Legende der weißen Schlange“, und „Die Schmetterlingsliebhaber“, und präsentiert seine reiche Erzähltradition.

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— Anthony 18.06.2025